Wie widerlich boshaft doch Horst Seehofer ist

– und wie absurd egomanisch!

Es kann derzeit wunderbar besichtigt werden.

Mit seinem Dauerstreit mit der Bundeskanzlerin

  • schadet er seiner eigenen Partei, der CSU. Die 35% im Oktober gehen voll auf sein Konto,
  • schadet er Bayern, denn der Freistaat ist unter einer stabilen CSU Führung bis jetzt formidabel gefahren,
  • schadet er Deutschland, denn
    • das Erblühen der AfD geht auf sein Konto,
    • die Regierungspolitik wird durch seine selbsbezogene, boshafte Dauerobstruktion von wichtigen Themen abgehalten. Es gibt Dringendes zu erledigen. Horst Seehofers Geltungssucht gehört nicht dazu,
    • eine gescheiterte Koalition wird die Republik weiter lähmen und wichtige Entwicklungen weiter behindern,
  • schadet er Europa, denn ohne Deutschland kommen wichtige Initiativen nicht voran – oder sie gehen in die falsche Richtung,
  • schadet er der Demokratie, denn sein zynischer, rein ich-bezogener Umgang mit der Macht ist der beste Beleg dafür, dass „da oben“ nur eine korrupte Bonzen-Clique sitzt.

Und wofür? Um nicht vor Angela Merkel seinen Posten zu verlieren. „Ich habe sie aus dem Amt gedrängt, nicht sie mich.“

Im 2-3 Wochen-Takt wird deshalb mit boshaftem Fleiß eine unerträgliche Zumutung nach der anderen produziert, bis die SPD die Nerven verliert und hinschmeißt. Es könnte sein, dass das gerade passiert.

Verrückt, absurd, boshaft, ekelhaft. Ich hoffe, dass sein Name und seine Person für sehr lange Zeit als Sinnbild und Prototyp der politischen Charakterlosigkeit gelten werden. Die Chancen dafür stehen gut.

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