Unlösbare Sicherheitsaufgabe

Am 12. September 2012 entscheidet das Bundesverfassungsgericht in Sachen ESM.

Wer am 11.9. oder gar schon am 10.9. weiß, wie die Entscheidung ausfällt (und das weitere Casino-Handwerk beherrscht), hat ausgesorgt.

Mehr als das: die Entscheidung ist fundamental! Mehrere Volkswirtschaften hängen davon ab. Der finanzielle Hebel dieses einen Richterspruches hat eine noch die dagewesene Kraft!

Welcher Druck muss auf ihm lasten und damit auf allen, die in den Prozess bis zum 12.9.12 involviert sind! Welche Beträge werden wohl von interessierter Seite für die Vorabinfo geboten? Dieses Wissen ist vermutlich mehr wert, als der Goldbestand von Fort Knox.

Wie schützt man ein Gericht vor dieser Gier? Die Schreiber, Archivare, Sachbearbeiter, Referenten und auch die Richter selbst?

Denn das Ergebnis und seine Begründung wird ja nicht am 12. vormittags kurz auf 2 DIN A 4 Seiten vom Vorsitzenden runtergeschrieben. Das gibt es in div. Entwurfsversionen, es wird hin- und hergereicht, kommentiert, modifiziert.

Ich befürchte, dieses Sicherheitsaufgabe ist eine Herausforderung, die einen BND und seine Nachbar-Behörden überfordert. Wenn es am 10.9. bei Wikileaks steht, wissen wir es definitiv.

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